Wie viele Sorten Tee gibt es weltweit?
Darüber herrscht Uneinigkeit, da es nicht nur auf die Kreuzung der Teepflanze ankommt, sondern auch auf die Verarbeitung der gepflückten Teeblätter. Je nach Quelle
ist die Rede von bis zu 3.200 verschiedenen Sorten.
Wie entstand der Teebeutel?
1904 hatte der amerikanische Teehändler Thomas Sullivan gerade eine neue Tee-Sorte eingekauft und wollte sie möglichst vielen Kunden schmackhaft machen. Also
stopfte er einige lose Blätter in Seidenbeutel und verschickte sie kostenlos als Proben. Seine Kunden fand die Idee so praktisch, dass sie den Tee gleich samt Beutel in die Tasse heißen Wassers
hängte – der Teebeutel war erfunden.
Was bedeuten Pekoe, Broken Pekoe, Fanning und Dust?
Diese Begriffe bezeichnen die Blattgröße und damit auch die Qualität des Tees. Pekoe sind die Blätter und Knospen. Broken Pekoe gebrochene Blätter, Fanning kleinste
Blattteilchen ohne Stängel und Rippen, Dust ist Teestaub. Fanning und Dust kommen nur im Teebeutel in den Handel.
Je länger Tee zieht, desto weniger Koffein enthält er.
Auch wenn man denkt, es sei andersherum, verringert sich der Anteil des verwertbarem Koffeins im Tee, je länger man ihn ziehen lässt. Soll der Tee also anregend
sein, empfiehlt sich eine kurze Ziehphase. Soll er hingegen weniger anregend sein, darf man den Beutel (oder die losen Blätter) ruhig etwas länger im Wasser lassen.
Tee ist das nach Wasser am häufigsten konsumierte Getränk der Welt.
Jedes Jahr werden in etwa 4,7 Millionen Tonnen Tee weltweit produziert. In Deutschland sind es vor allem die Ostfriesen, die eine rege Teekultur pflegen.
Tee enthält oft mehr Koffein als Energy Drinks.
Im trockenen, fermentierten Teeblatt ist oft mehr Koffein enthalten als in Kaffeebohnen. Selbst Energy Drinks enthalten meist weniger des aktivierenden Stoffes.
Allerdings wird das Koffein des Teeblattes nur zu einem kleinen Teil beim Aufguss gelöst. Auch die Wirkung des Koffeins ist beim Tee sanfter und langanhaltender.
Earl Grey, der reine Zufall
Eine der bekannten Versionen erzählt, wie auf einer Rückreise nach London ein Schiff aus China von einem Sturm im Ärmelkanal getroffen wurde. Die Ladung, bestehend aus schwarzem Tee und Bergamotte, wurde freigesetzt und der Geschmack der Frucht mit den Blättern von Camellia sinensis gemischt. Bei der Ankunft im Hafen gefiel dem Earl das zufällige Ergebnis so gut, dass es vermarktet wurde.
Neue Anbaugebiete
In vielen Anbaugebieten der Welt verändert sich das Klima. Kaffee wächst nicht mehr ausreichend. Es gibt jetzt auch Tee aus Kolumbien Ruanda, Kenia und auch die Azoren produzieren inzwischen Tee
Seit 25 Jahren verkaufen wir Tee von Großhändlern, die sehr viel Wert auf Qualität und Verarbeitung des Tees legen. Unser Hauptlieferant arbeitet hauptsächlich mit kleinen Teegärten zusammen, deren Besitzer er persönlich kennt. Wir achten außerdem gesondert darauf, dass die Menschyen vor Ort menschliche Arbeitsumstände haben und die Kinder Bildungsmöglichkeiten bekommen und nicht arbeiten müssen.
Zudem wird der Tee immer in aromaversiegelten Großpackungen geliefert, um optimale Frische zu garantieren.
Ständige Selbstkontrolle garantiert die Reinheit des Tees.